Mobbing

Das LAG Rheinland-Pfalz hat in einer Entscheidung vom 20.09.2012 – Sa 121/12 entschieden, dass ein unterbliebener Morgengruß durch den Vorgesetzten bzw. dem Chef weder für sich allein genommen, noch in der Gesamtschau geeignet ist, einen Mobbingtatbestand zu begründen.

Begründet hat das LAG diese Entscheidung damit, dass Mobbing, also das zielgerichtete, schikanöse und herabwürdigende Verhalten in einem solchen Unterlassen nicht erkennbar ist. Eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts kann darin ebenfalls nicht erkannt werden.